Sehschule – gutes Sehen lernt man in der Kindheit

Wir lieben Kinder! Deswegen liegt uns das Wohlergehen der Kleinsten sehr am Herzen. Doch schon früh können Augenleiden wie Sehschwächen, Augenzittern, Augenbewegungsstörungen, Schielerkrankungen oder Störungen des ein- und beidseitigen Sehens auftreten. Deswegen sind besonders die Eltern gefragt, denn je früher diese bemerken, dass ihr Kind nicht richtig sehen kann, desto früher kann behandelt werden. Je früher eine Sehschwäche, ein Schielen oder eine krankhafte Veränderung des Auges entdeckt werden, desto erfolgreicher ist meist die Therapie.

Da die Entwicklung des Sehens, also das Zusammenspiel von Augapfel, Sehnerv und Gehirn, erst mit etwa 12 Jahren abgeschlossen ist, sollte in jedem Lebensabschnitt darauf geachtet werden, dass das Kind keine Zeichen einer Sehschwäche zeigt. Denn unbehandelte Augenleiden können das Kind sein ganzes Leben lang belasten und etwa Probleme beim Erwerb eines Führerscheins oder bei der Berufswahl machen.

Von Anfang an genau hinsehen – Sehschwächen sind nicht immer leicht zu erkennen.

T

Für wen ist die Sehschule?

Die Sehschule richtet sich an Patienten jeden Alters. Neben Kindern und Jugendlichen kann die Sehschule auch Erwachsenen mit Schielerkrankungen oder Sehstörungen helfen. Für Säuglinge stehen uns Untersuchungsmethoden zur Verfügung, welche keine Mitarbeit des Patienten erfordern. Auch für Kleinkinder oder Kinder mit Entwicklungsstörungen können diese Methoden angewendet werden. Wenn das Kind Lernauffälligkeiten zeigt, ist es empfehlenswert, abzuklären, ab diese nicht eventuell durch eine Sehstörung hervorgerufen oder verstärkt wird.

 Welche Augenleiden können in der Sehschule behandelt werden?

Wir empfehlen bei einer familiären Vorbelastung, etwa wenn nahe Verwandte schielen oder stark fehlsichtig sind, das Kind ab dem 4. Lebensmonat vorzustellen. Alle Kinder sollten grundsätzlich ab dem 1. Lebensjahr augenärztlich untersucht werden. Bei einer Vorsorgeuntersuchung in der Sehschule werden folgende Punkte überprüft:

  • Prüfung des Sehvermögens
  • Augenstellung, latenter oder manifester Strabismus (Schielen)
  • Beweglichkeit der Augen
  • Beidäugige Zusammenarbeit (Binokularsehen)

Sollten Probleme auftreten haben wir die Möglichkeit, gleich eine Behandlung auszuarbeiten und so frühzeitig einzugreifen und zu korrigieren.